Sulfat und Eisen in der Spree: Brandenburg arbeitet an Zielwerten

Potsdam/Dresden (dpa) - Das Land Brandenburg arbeitet an verbindlichen Zielwerten für die Wasserqualität der Spree. Erste Entwürfe zu Erlassen für Eisen- und Sulfatkonzentrationen liegen vor und werden nun mit dem Wirtschaftsministerium abgestimmt, wie das Umweltministerium in Potsdam auf dpa-Anfrage mitteilte. Stellenweise verfärbt zuviel Eisen das Wasser in der Spree, auch erhöhte Sulfat-Salzwerte sind ein Problem. Ein Grund sind ehemalige Tagebaue. Die Erlasse sollen eine Grundlage für Wasserbehörden sein, um Zielwerte bei der Wasserqualität zu erreichen. Sachsen plant keine Erlasse, wie das dortige Umweltministerium mitteilte.

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